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Newsletter September Ernetzeit


       Erntezeit

 

Die Erntezeit mit ihrer Kraft und Leichtigkeit, lässt mühelos alles reifen und wachsen. Das schöne ist, dass man nichts mehr dafür tun muss, außer das Gewahrsein. Der Impuls der im Winter sich mühsam, wie ein Keim in die Erde gelegt hatte, im Frühjahr gepflegt und gehegt wurde und kreativ sich ausporbiert hat, wird mit seiner Reife vollkommen. Es fühlt sich so an, als würde sich Mutter Erde nun ganz besonders reichhaltig verschenken. Das gibt doch Grund zur Freude und dem einen oder anderen Fest.
In vielen Kulturen wird der Göttin der Ernte und Fruchtbarkeit gedankt, denn sie stellt die Natur in einem ganz bestimmten Zustand dar, nämlich in dem, die Erde ihren Reichtum und ihre Fülle an ihre Kinder, die Menschen und Tiere, weiterzugeben.

Die griechische Göttin der Fruchtbarkeit

Göttin Demeter, die Entführung & Wiederkehr von Persephone

 

Demeter wird von den Griechen als besonders liebevoll, einfühlsam und mütterlich verehrt. Sie schützt den Ackerbau, lässt Blumen und Bäume wachsen und achtet darauf, dass Felder und Wälder gedeihen. Die griechische Göttin Demeter hat eine wohlproportionierte frauliche Figur. Sie strahlt sehr viel Mütterlichkeit und Wärme aus. Dichtes, festes und langes Haar umgibt ihr liebliches Gesicht. Besonders liebt sie den roten Mohn, der auch ihre strahlend blauen Augen so richtig zur Geltung bringt. Am liebsten trägt Demeter ihre hellblaue Tunika. Selten geht sie ohne ihren Korb mit Früchten, Samen und Blumen aus dem Haus. Bei offiziellen Anlässen hält sie in der linken Hand ein Zepter, das sich Labrys nennt und eine langstielige Doppelaxt darstellt.

 

In der griechischen Mythologie, der Ilias von Homer, war Zeus ihr Bruder und Geliebter. Sie war die Tochter der Titanen Kronos und Rhea, Schwester von Hestia, Poseidon, Zeus, Hera und Hades. Zusammen mit ihrem Bruder, gleichzeitig Geliebten Zeus, hatte sie eine Tochter - Persephone und einen Sohn - Zagreus-Dionysos und Pluto.


Hades brauchte eine Frau, worauf er und Zeus beschlossen, dass Demeters Tochter Persephone die Richtige wäre. Hades entführte sie in die Unterwelt, indem Zeus an der Stelle, an der sich Persephone aufhielt, eine Hyazinthe wachsen ließ, und dadurch ihren Aufenthalt Hades kundtat. Demeter trauerte um ihre Tochter und suchte sie überall, konnte sie jedoch nirgends finden. Sie war so traurig, dass sie den Pflanzen zu wachsen verbot, den Bäumen, Früchte zu tragen und den Tieren, sich zu vermehren.

 

Demeters Cousin Helios berichtete ihr, wie die Entführung erfolgte und dass der griechische Göttervater Zeus nicht ganz unbeteiligt daran war. Erbost stellte Demeter ihre Brüder Zeus und Hades zur Rede und forderte die Freigabe ihrer Tochter Persephone. Als die Menschen anfingen zu sterben, begannen Demeters Geschwister, die anderen Götter des Olymps, sich zu fürchten und zwangen Hades, Persephone freizulassen. Zeus konnte mit Hades vereinbaren, dass Persephone in der fruchtbaren Zeit auf die Oberfläche zu ihrer Mutter durfte und nur den Winter in der Unterwelt verbringen sollte. Mit dieser Regelung waren alle einverstanden und die griechische Göttin Demeter, ließ aus Dankbarkeit und Freude, die Erde wieder fruchtbar werden, die Saat wieder wachsen und die Acker füllten sich mit reichhaltigen Früchten des Feldes.

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