Antibiotika natürlich : )

 

Schön wäre es, wenn man keine Antibiotika braucht. Manchmal ist es die letzte Wahl und macht auch Sinn.

 

Wir möchten heute ein natürliches Antibiotikum vorstellen, was aus natürlichen Pflanzen schnell selber hergestellt werden kann.

 

Viele Lebensmittel wirken antibiotisch, wie z. B. der Knoblauch oder die Chili. Wir stellen ein Rezept vor, wo hochwirksame Substanzen in einem fermentierten Cocktail gut zusammenwirken. 

 

Bei akuten Erkrankungen suchen sie immer ihren Hausarzt auf oder suchen sie sich einen ganzheitlich praktizierenden Arzt.


Das Grundrezept dieses Tonikums reicht zurück ins Mittelalter, wo Menschen unter vielen Krankheiten und Epidemien litten. Eingesetzt werden kann es bei Viren, Bakterien, Parasiten- und Pilzerkrankungen. Bei Candida Infektionen ist diese Mischung ebenfalls eine hervorragendes Therapeutikum, zudem reinigt es das Blut und verbessert die Blutzirkulation und sorgt für einen guten Lymphfluss. Das Geheimnis liegt nicht in den einzelnen Zutaten, sondern in der Kombination : )

Zubereitungszeit: ca. 15-20 Minuten – plus 2 Wochen Ziehzeit

 

Zutaten

700 ml Apfelessig /am besten von Voelkel naturtrüb - Demeter

¼ Tasse fein gehackter Knoblauch

¼ Tasse fein gehackte Zwiebeln

2 frische Pepperoni/Chilischoten, die schärfsten, die zu bekommen sind /Vorsicht beim Putzen – Handschuhe tragen : )

¼ Tasse geriebener Ingwer /frische Wurzel

2 EL geriebener Meerrettich /frische Wurzel

2 EL geriebener Kurkuma /frische Wurzel

¼ TL schwarzer Pfeffer

1 EL Lindenhonig


Zubereitung

 

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, außer den Apfelessig – umrühren.

Die Mischung in ein Einweckglas umfüllen.

Den Apfelessig aufgießen. Am besten ist es, wenn 2/3 des Glases aus trockenen Zutaten bestehen, und der Rest mit Essig aufgefüllt wird.

Gut verschließen und schütteln.

Das Glas an einem kühlen und trockenen Platz für 2 Wochen aufbewahren. Mehrmals täglich gut schütteln.

Nach 14 Tagen wird die Flüssigkeit durch ein Baumwolltuch oder ein Sieb gepresst, in ein Glasgefäß. Gewürze gut auspressen /Der Rest kann beim Kochen verwendet werden und in den Kühlschrank.

Das Meister-Tonikum ist fertig zur Verwendung. Es ist lange haltbar – muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

Dosierung

 

Vorsicht, der Geschmack ist sehr intensiv und scharf : ( Wenn sie scharfe Speisen nicht vertragen, sollten sie diese Mischung erst in kleinsten Mengen auf Verträglichkeit prüfen.

Verdünnen sie das Tonikum mit Wasser. Manche Menschen können es pur nehmen – was die Wirkung erhöht, speziell wenn eine Infektion im Rachenraum vorliegt. Für einige ist die Mischung unverdünnt jedoch zu scharf und zu sauer. Wenn sie das natürliche Antibiotikum pur nehmen, können sie nach der Einnahme eine Scheibe Orange oder Zitrone in den Mund nehmen, um die Schärfe im Mund zu lindern.

Nehmen sie 1 Esslöffel jeden Tag, um das Immunsystem zu stärken und gegen Erkältungen zu kämpfen (z.B, verdünnen mit 150ml Wasser)

Erhöhen sie täglich die Menge, bis Sie eine Dosis von einem Likörglas erreichen, dass sie ebenfalls mit Wasser verdünnen können.

Wenn sie gegen eine ernsthafte Krankheit oder Infektion ankämpfen, nehmen sie 1 Esslöffel des Tonikums fünf bis sechs mal am Tag – verdünnt mit Wasser.

Sie können die Mischung auch gurgeln.

Die natürliche Antibiotika-Mixtur kann natürlich auch in der Küche als Würze für Suppen und Eintöpfe verwendet werden. Gemixt mit Olivenöl entsteht ein hervorragendes, sehr gesundes Dressing.

 

Natürliches Antibiotikum – Die Inhaltsstoffe und deren Wirkungen

 

Knoblauch ist bereits von Natur aus ein starkes Antibiotikum mit weitreichenden gesundheitlichen Vorteilen. Knoblauch bekämpft schädliche Bakterien und Pilze aller Art, schont dabei aber die Darmflora, ja, er soll deren Zahl gar erhöhen.

Zwiebeln sind die nächsten Verwandten des Knoblauchs. Sie verstärken die Knoblauchwirkung und stellen gemeinsam mit diesem ein starkes Duo gegen Krankheiten dar.

Meerrettich wirkt sich besonders vorteilhaft auf die Atemwege aus, die Nasennebenhöhlen und die Lungen. Verstopfte Neben- und Stirnhöhlen werden gereinigt, die Blutzirkulation wird verbessert und nahende Erkältungen oder die Grippe haben keine Chance mehr.

Ingwer und Chili hemmen Entzündungen, lindern Schmerzen und stimulieren enorm den Kreislauf. Sie bekämpfen Krankheiten an Ort und Stelle.

Kurkuma ist wohl im Hinblick auf die antibiotische Wirkung das beste Gewürz. Es bekämpft Infekte, reduziert Entzündungen, hemmt die Krebsentwicklung, lindert Gelenkschmerzen und beugt gar Demenz vor.

Schwarzer Pfeffer wirkt u.a. entzündungshemmend, immunstärkend und verdauungsfördernd. Zudem erhöht er die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erheblich.

Blütenhonig leistet aufgrund seiner antibakteriellen, antimykotischen und antioxidativen Wirkung, sowohl bei Infekten als auch bei vielen entzündlichen Prozessen, dem Körper hervorragende Dienste. Eine ganz besondere Eigenschaft des Honigs ist seine Fähigkeit zu verhindern, dass sich pathogene Bakterien im Körper zusammenrotten und so genannte Biofilme bilden, die es ihnen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren. Honig blockiert dieses Kommunikationssystem mit der Folge, dass diese Bakterien nicht mehr als geschlossene Gruppe agieren können und so auch deutlich anfälliger für konventionelle Antibiotika-Behandlungen werden.

Apfelessig wurde zu Heilzwecken schon vom Vater der Medizin – Hippokrates – um 400 vor Christus verwendet. Man sagt, er habe im Krankheitsfall nur zwei Mittel eingesetzt: Honig und Apfelessig. Apfelessig ist reich an Pektin, einem Ballaststoff, der hohe Cholesterinwerte senkt und den Blutdruck reguliert. Apfelessig unterstützt ferner den Mineralstoffhaushalt und damit die Knochengesundheit. Zwar liefert Apfelessig nur wenig Calcium, aber er hilft dabei, dass der Körper das Calcium aus der Nahrung besser resorbieren kann. Da Apfelessig außerdem sehr kaliumreich ist, verleiht er Haar wieder Glanz, Nägeln Festigkeit und hilft überdies bei der Entgiftung des Körpers. Apfelessig enthält Apfelsäure, die sehr gut gegen Pilze und bakterielle Infektionen wirkt. Auch Harnsäurekristalle werden von der Apfelsäure rund um die Gelenke herum aufgelöst, was zu einer Linderung von Gelenkschmerzen führt.

 

Alle Zutaten sollten in einer hohen Bio-Qualität genutzt werden : )

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Heike Schubert

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